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Archiv: feuerwerk

Man möge uns dieses Farben-Wortspiel gepaart mit aufdringlicher Schleichwerbung verzeihen. Der Standort der Bühne beim “Moerser Herbst 2010″ vor einem hiesigen Kaufhaus lud aber geradezu dazu ein. Nach dem Prominenten-Quiz zum “Tag der Deutschen Einheit”, moderiert von Dirk Elfgen, stellten wir die musikalische Begleitung in den Abend sicher.

Konkurrenz bekamen wir lediglich von den Kirchenglocken, die wir auf der Bühne allerdings nur zwischen den Songs unserer drei Sets zu hören bekamen. “In Duisburg-Ruhrort haben wir ein Feuerwerk gekriegt, hier gibt es sogar den Segen von ganz oben”, befand unser Frontmann Eike – versehen mit der Bitte an die Technik: “Das wollen wir jetzt immer haben.”

Prominenten Besuch auf der Bühne gab’s zu Beginn des letzten Sets. Moderator Elfgen stimmte zusammen mit Weiss Mit Hut und den Zuschauern Udo Jürgens Hit “Ich war noch niemals in New York” und läutete zu gleich den rockigen Höhepunkt des Konzerts ein.

Bei herbstlichen Temperaturen heizten wir den Moersern noch einmal ein, rockten zu 500 Miles von The Proclaimers und fetzten zu Rebell Yell von Billy Idol. Uns hats wieder mal ne Menge Spaß gemacht. Und wer weiß: Vielleicht schaffen wir es ja als modisch versierte Coverband vom Niederrhein noch einmal zu einer eigenen Braun-Kollektion.

Das hat geknallt! Und zwar nicht nur beim Feuerwerk am späten Abend des Ruhrorter Hafenfests am 18. Juni, sondern auch bei unserem vorherigen Auftritt und den anderen beiden Juni-Konzerten in unserer Wahlheimat Voerde-Friedrichsfeld (13.6.) und beim Abiball der Liebfrauenschule in Goch (25.6.). Vorab: Es war uns ein Fest, bei und vor Euch spielen zu dürfen.

Beim Straßenfest in Voerde ebneten wir den Weg für den glamorösen 4:0-Auftaktsieg der Deutschen Nationalelf gegen die Socceroos. Mit der Uwe-Seeler im Handgepäck brachte Mannschaftskapitän Eike den Marktplatz in WM-Stimmung. Am meisten freute sich jedoch unser Stammgast in Voerde: Lautstark hatte er sich im vergangenen Jahr unmittelbar vor und fast auf der Bühne den Song “Rebell Yell” gewünscht. 2010 wurde sein Wunsch erfüllt, mit Billy Idol verabschiedeten wir uns aus Voerde.

Was für eine Kulisse: Ein kleiner, gemütlicher Marktplatz, gefüllt mit gut gelaunten Menschen, gleich am beschaulich beleuchteten Hafen. Ruhrort (nein, nicht in Mülheim – für einige Nachzügler an diesem Abend) gab bei seinem Hafenfest im Vergleich zu anderen Duisburger Stadtteilen oder gar zu Düsseldorf sicher keine schlechte Figur ab. Selbst ein inhaftierter Kachelmann konnte unseren Ruf als Schön-Wetter-Kapelle an diesem Abend nicht beschädigen. Die WasWennsRegnet-Zeiten mit ins Wasser gefallenen Konzerten sind jedenfalls passé. Bei uns scheint die Sonne!

Gegen Mitte des Konzerts kam es sogar zu einem kleinen Intermezzo mit dem Publikum – unter gleichberechtigten Bedingungen. Kurzer Hand leistete sich bei “Perfect” die Stromversorgung einen kleinen Aussetzer. Dirigiert und unterstützt von Chorleiter Eike zeigten sich die Zuschauer jedoch ebenso textsicher wie amüsiert. Anschließend ging die Party erst richtig los, gekrönt von einem beeindruckenden Feuerwerk über dem Wasser.

Die Abiturienten des Liebfrauen-Gymnasiums in Geldern bewiesen Geschmack: Die Location für ihren Abiball in Goch konnte besser nicht sein. Einen Backstage-Bereich mit einer herrlichen Grünanlage samt Spielplatz und Abendsonne hatten wir bislang jedenfalls noch nicht. Das einzige, was fehlte, war die Luft im Festsaal. Das hinderte jedoch weder uns am spielen, noch die Gastgeber am feiern. Die Tanzfläche war zügig gefüllt und auch nach der dritten Zugabe waren die Abitur-Inhaber nicht müde zu kriegen.

Das sind wir übrigens auch nicht: Schon in diesem Monat stehen bereits die nächsten Termine an.

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