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Barney von „How I met your mother“ würde auf diese Frage wohl antworten: Es war „Legen … wait for it … DAAARY!“ Und ich muss sagen: Er hätte Recht gehabt. Die Hochzeitsparty von Anke und David hatte es in sich. Wie es sich für eine solches Fest gehört, waren alle Gäste in Partylaune.

Das Moerser Vereinsheim bot zudem alles, was man für eine ordentliche Feier braucht: einen gemütlichen Raum, in dem man sich nicht verläuft, Nachbarn, die sich nicht über die Musik beschweren und leckeres Essen, soweit das Auge reicht.

Für’s Aufheizen der Leute waren mal wieder wir zuständig. Es dauerte jedoch nicht lange, bis auch die letzten Gäste von ihren Plätzen erhoben hatten und sich vor die Bühne trauten.

Dass man, um zur Toilette – oder zum Nachtisch – zu gelangen, einmal quer über die Bühne tänzeln musste, war nicht weiter schlimm. Im Gegenteil: Es steigerte die Band-Publikum-Bindung (wie auf diesem Video unschwer zu erkennen ist: I’m yours bei Anke und David).

Ein hartgesottener „Come Closer“-Fan, der bei seinem liebsten WeissMitHut-Song die Hüllen fallen ließ, trug ebenfalls zur explosiven Stimmung bei. Und um auf „How I met your mother“ zurückzukommen: Die Binsenweisheit von Teds Großmutter, „Nothing good happens after 2 a.m.“, wurde an diesem Abend eindrucksvoll widerlegt.

IGBCE? Als wir am Samstagmittag vom Proberaum in Moers zum Gig an der Loreley aufbrachen, konnte sich unter dieser Abkürzung kaum einer etwas Konkretes vorstellen. Ein Jugendfest sollte es sein, direkt am Rhein, ganz nach dem seeräuberischen Motto „Jugend auf Kurs“ – mehr war, zumindest uns von der Tanzkapelle „Weiss Mit Hut“, nicht bekannt.

Etwa 24 Stunden später wussten wir Näheres: einen tollen Auftritt vor noch tollererer Kulisse und eine noch viel tollerererere Party im Anschluss hatten wir der „Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie“ zu verdanken. Kurz: IG BCE. Genauer gesagt sogar dem Jugendverband der Gewerkschaft, der keine Kosten und Mühen gescheut hatte, sich selbst und uns einen herrlichen Abend zu bescheren.

Neben dem Partyzelt hatten die Veranstalter einen überdachten Backstagebereich mit Liegestühlen aufgebaut. Sogar für einen Grill samt fachkundiger Besatzung war gesorgt. Als sich das Gewitter am Abend wieder verzogen hatte, versammelten sich die rund 300 Jugendlichen vor der Bühne.

Aufgeheizt werden musste von ihnen allerdings keiner mehr. Als wir unser Set um 21.30 mit „Is it cause I’m cool“ und „Please dont stop the music“ eröffneten, waren bereits drei Laola-Wellen durchs Zelt gefegt.

Mit Tanzbär und Tänzerin

Unterstützt von einem heimischen Tanzbär und einer attraktiven Bühnentänzerin bedankten wir uns auf unsere Weise für eine mehr als gelungene Veranstaltung – mit Partymusik in Eigenkreation, einem dritten deutschen Song und vier Zugaben.

Das Piraten-Motto hatten wir zuvor mit einem spontanen Intermezzo gewürdigt: „Schall-Wiese du mitte Franken Mailer“ (spätere Lautsprache unseres Drummers) – in Fachkreisen auch bekannt unter „What shall we do with the drunken sailor“ – animierte alle Anwesenden, vor allem aber diejenigen in entsprechenden Kostümen, zum Tanzen und Mitsingen.

„Wenn wir gewusst hätten, dass ihr so drauf seid, hättet ihr gleich in der Sporthalle weiterspielen können“, sagte uns einer der Organisatoren am Sonntagmorgen. In besagter Halle hatte nach unserem Auftritt ein DJ die Party fortgesetzt. So konnten wir uns von der körperlichen Ertüchtigung auf der Bühne erholen und selbst das ein oder andere Feierabendbier herunterspülen.

Fotos und Videoschnippsel gibt es in Kürze

Die beste Nachricht des Abends: Unsere neue Version von „Self esteem“ (The Offspring) hat seine Reifeprüfung dank intensiver Vorbereitung im Lernzentrum „Proberaum“ mit Bestnoten bestanden. Die anwesenden Prüfer in Schermbeck-Gahlen gaben ihre Begeisterung lauthals kund.

Liebes Self-esteem: Willkommen im WeissMitHut-Programm!

Auch “Lena” und “Ohne dich” machten ihre Sache mehr als gut. So hatten wir uns nach mehr als zwei Stunden Spielzeit ein kleines Päuschen redlich verdient. Aber zurück zum Anfang: Nach abenteuerlicher Anreise hatte uns Gastgeber und Geburtstagskind Frank eine herrliche Location präsentiert: Ein gemütliches Festzelt inmitten der Natur – besser gesagt: Im oder zumindest am Rande des Naturparks “Hohe Mark”. Nörgelnde Nachbarn: Fehlanzeige. Stattdessen nur ein paar Kühe, die sich von unserer Musik nicht abschrecken ließen.

Nach unserer traditionell letzten Zugabe (Pete Murray – Opportunity) teilten wir uns mit den Gästen die Tanzfläche.

19
Jul
2010

So macht Paddeln Spaß…

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…und Surfen auf youtube auch. Auf diese Weise dürfen unsere (Cover-) Songs gerne verwendet werden. Weiter so!

Das hat geknallt! Und zwar nicht nur beim Feuerwerk am späten Abend des Ruhrorter Hafenfests am 18. Juni, sondern auch bei unserem vorherigen Auftritt und den anderen beiden Juni-Konzerten in unserer Wahlheimat Voerde-Friedrichsfeld (13.6.) und beim Abiball der Liebfrauenschule in Goch (25.6.). Vorab: Es war uns ein Fest, bei und vor Euch spielen zu dürfen.

Beim Straßenfest in Voerde ebneten wir den Weg für den glamorösen 4:0-Auftaktsieg der Deutschen Nationalelf gegen die Socceroos. Mit der Uwe-Seeler im Handgepäck brachte Mannschaftskapitän Eike den Marktplatz in WM-Stimmung. Am meisten freute sich jedoch unser Stammgast in Voerde: Lautstark hatte er sich im vergangenen Jahr unmittelbar vor und fast auf der Bühne den Song “Rebell Yell” gewünscht. 2010 wurde sein Wunsch erfüllt, mit Billy Idol verabschiedeten wir uns aus Voerde.

Was für eine Kulisse: Ein kleiner, gemütlicher Marktplatz, gefüllt mit gut gelaunten Menschen, gleich am beschaulich beleuchteten Hafen. Ruhrort (nein, nicht in Mülheim – für einige Nachzügler an diesem Abend) gab bei seinem Hafenfest im Vergleich zu anderen Duisburger Stadtteilen oder gar zu Düsseldorf sicher keine schlechte Figur ab. Selbst ein inhaftierter Kachelmann konnte unseren Ruf als Schön-Wetter-Kapelle an diesem Abend nicht beschädigen. Die WasWennsRegnet-Zeiten mit ins Wasser gefallenen Konzerten sind jedenfalls passé. Bei uns scheint die Sonne!

Gegen Mitte des Konzerts kam es sogar zu einem kleinen Intermezzo mit dem Publikum – unter gleichberechtigten Bedingungen. Kurzer Hand leistete sich bei “Perfect” die Stromversorgung einen kleinen Aussetzer. Dirigiert und unterstützt von Chorleiter Eike zeigten sich die Zuschauer jedoch ebenso textsicher wie amüsiert. Anschließend ging die Party erst richtig los, gekrönt von einem beeindruckenden Feuerwerk über dem Wasser.

Die Abiturienten des Liebfrauen-Gymnasiums in Geldern bewiesen Geschmack: Die Location für ihren Abiball in Goch konnte besser nicht sein. Einen Backstage-Bereich mit einer herrlichen Grünanlage samt Spielplatz und Abendsonne hatten wir bislang jedenfalls noch nicht. Das einzige, was fehlte, war die Luft im Festsaal. Das hinderte jedoch weder uns am spielen, noch die Gastgeber am feiern. Die Tanzfläche war zügig gefüllt und auch nach der dritten Zugabe waren die Abitur-Inhaber nicht müde zu kriegen.

Das sind wir übrigens auch nicht: Schon in diesem Monat stehen bereits die nächsten Termine an.

Nein, keine Sorge, ich habe in keinster Weise vor demnächst Guillermo Del Toro Konkurrenz zu machen. Wobei ich finde, dass meine Sprache der Bilder schon fast ebenso bildgewaltig ist ;-) Nein, ich werde auch weiterhin Musik machen, aber da wir soviel Bewegtbildmaterial hatten, musste doch über kurz oder lang auch ein Making Of folgen, oder…?
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12
Okt
2009

Der Weiss Mit Hut Videomarathon

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Wie der aufmerksame Leser unseres Bandblogs mitbekommen haben wird, haben wir am letzten Wochenende zwei Konzerte gespielt. Beide fanden auf einer saucoolen Bühne in der Lagerhalle von LSC Voerde statt. Die Firma vermietet, verleiht und baut Veranstaltungstechnik auf, wenn ihr welche braucht. Das bedeutete für uns, dass wir auf absolutem High-End-Equipment gespielt haben. Demzufolge war auch unsere Spielfreude mehr als groß.
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Eigentlich hatte ich ja geschrieben, dass der Freitag der für uns wohl wichtigere Tag sein wird. Aber am heutigen Samstag waren wir noch viel besser drauf. Wir waren “fast” alle ausgeschlafen, wir wussten wie geil der Bühnensound wird und wir hatten einfach Bock zu rocken.
Manchmal hat man das ja so, einen einfach guten Run…oder nen guten Tag. Den hatten wir heute ;-)
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Muahahaha….man mag es kaum glauben: Wir haben teilweise bis zu 15 Jahren in den verschiedensten Konstellationen Musik gemacht. Mal mehr, mal weniger erfolgreich. Aber wir haben immer unser eigenes Ding gemacht, zumindest haben wir immer nur unsere eigenen Songs gespielt.
Geld verdient haben wir damit in den letzten Jahren nicht und auch berühmt sind wir nicht geworden.  Ja, man kannte die Band "Was Wenns Regnet" hier und da, wir wurden auch schon mal im Radio gespielt, allerdings nur auf lokalen Stationen. Kurzum: Für’s Fernsehen hat es einfach nie gereicht…
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